QI GONG

Das Gefühl, leer und ausgebrannt zu sein, ist leider den meisten von uns nicht fremd. Oft ist man in dieser Situation völlig ratlos, woher man wieder Kraft nehmen soll. Doch es gibt eine Quelle, die Ihre Lebensenergie wieder mobilisieren kann: Qi Gong verhilft durch sanfte Bewegungsübungen zu neuer Vitalität.

Qi Gong kommt aus dem Chinesischen und hat das Ziel, die Lebenskraft zu verbessern und die Gesundheit zu stärken oder wiederherzustellen. Wenn unser Körper von genügend Energie - „Qi“ - durchflossen wird, fühlen wir uns gut und sind nicht anfällig für Krankheiten. Die im Qi Gong verwendeten meditativen Bewegungsübungen zur Verbesserung des Energiestroms im Körper basieren auf der Weiterentwicklung alter schamanistischer Tänze und Rituale. Die Übungen sind durch genauste Beobachtungen der Natur entstanden und haben den Vorteil, dass sie sich auf kleinstem Raum durchführen lassen.
Praktisch ist auch, dass man dafür keine besondere Ausrüstung benötigt – bequeme Kleidung genügt. Bis sich umfassender Erfolg einstellt, bedarf es zwar ein bisschen Geduld, diese wird aber dann reichlich belohnt. Bemerkbar sich das Praktizieren von Qi Gong für den Übenden unter anderem durch tieferen und ruhigeren Schlaf, Entspannung und Steigerung der Konzentrationsfähigkeit.

Die Harmonisierung des Energieflusses im Körper erfolgt im Qi Gong neben dem Zugang über Bewegung und Atmung zusätzlich über die Vorstellungskraft. Die Übungen tragen so assoziationsstarke Namen wie „Mit den Händen den Himmel stützen“ oder „Den Bogen nach rechts und links spannen“ und sprechen auch das Unterbewusstsein an. Qi Gong kann man mittlerweile in vielen Fintness-Studios erlernen und auch manche Volkshochschulen bieten Kurse an.

Osteopathie basiert als einzige westliche Wissenschaft auf einer Philosophie. Die amerikanische Heilmethode, die mit Handgriffen arbeitet, hat dies mit den östlichen Ansätzen gemeinsam. Mit dem Qi Gong verbindet sie darüber hinaus, dass sie sich dem Energiefluss im Körper zuwendet. Beide Methoden teilen auch die Überzeugung, dass die Körperfunktionen in bestimmten Rhythmen ablaufen, die es bei der Therapie zu berücksichtigen gilt. In der Osteopathie werden gezielt die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und Energieblockaden abgebaut.

Osteopathie und Qi Gong empfehlen zur Unterstützung ihrer Wirkung einander ähnliche Ernährungsregeln, die eine schonende, ausgewogene Ernährung favorisieren. Sowohl Qi Gong als auch die Osteopathie sind <B<>, die neben dem Körper auch die Seele mit einbeziehen.